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Vom 05.09.2007 bis 07.09.2007 war ISOS Doktorandin Kerstin Suffrian auf einem
Doktorandenworkshop der Sektion Umweltwissenschaften (E)
der Leibniz-Gemeinschaft am Institut für Agrartechnik Potsdam-Bornim e.V. (ATB)
Hier ist ihr Bericht ...
Der Workshop beinhaltete sowohl theoretisches Hintergrundwissen zu den Themen Rhetorik und Vortragstechniken, zum anderen praktische Übungen in Form von vorbereiteten und unvorbereiteten Vorträgen, die in Feedbackrunden und durch Videoaufnahmen analysiert wurden.
Diese Analyse wurde nicht nur von den Coaches und den anderen Teilnehmern durchgeführt, sondern es wurde v.a. die Selbstwahrnehmung und Reflexion trainiert, so dass dieser Workshop als Basis für eine eigenständige und anhaltende Verbesserung des Vortragsstils dient.
Der erfolgreiche Abschluss wurde durch ein Zertifikat bescheinigt, und während des Workshop erarbeitete Punkte im Anschluss an den Workshop per Mail als PDF zur Verfügung gestellt.
Das Publikum war sehr gemischt bezüglich der Anforderungen an den Workshop, als auch bezüglich der vorhandenen Schwierigkeiten in/mit Vorträgen.
Die meisten Teilnehmer nahmen am Workshop teil, um konkrete, starke Vortragsangst zu bekämpfen. Für diese Teilnehmer war der Workshop besonders produktiv, da innerhalb der 2 Tage eine deutliche Verbesserung der Vorträge festzustellen war.
Für Teilnehmer, die eher ihre persönlichen Schwächen (Ääähs, Ööhs, zu wenig Pausen…) verbessern wollten war der direkte Erfolg nicht so sichtbar, da diese Schwächen eher peu a peu abgebaut werden müssen. Dennoch konnte ich z.B. den Workshop nutzen, um meine persönlichen Schwächen zu definieren, und mir Lösungsansätze für einen verbesserten Vortragsstil zu überlegen. In meinem letzten Vortrag konnte ich das gelernte bereits einsetzen, und von meinen definierten 5 Schwächen 3 vermeiden.
Organisiert wurde der Workshop von DoktorandInnen des ATB Potsdam. Es war eine sehr nette Atmosphäre, eingebettet in ein kleines Rahmenprogramm (Grillen, bzw. die Möglichkeit zu einem abschließenden Treffen in einer Studentenkneipe), mit sehr motivierten Gastgebern. Zusätzlich wurde exemplarisch Forschungsbereiche des ATB vorgestellt, so dass ein Nebeneffekt des Workshops auch darin bestand, dass man ein Leibnizinstitut außerhalb des eigenen Fachbereichs kennen lernen konnte. Ich betrachte dies als einen wertvollen Beitrag zum Aufbau persönlicher interdisziplinärer Netzwerke.
Als Abschluss wurde ein Gespräch mit dem Vorsitzenden der Leibniz-Gemeinschaft, Prof. Dr. Ernst Theodor Rietschel, angeboten. In diesem Rahmen wurden sehr konkret Themen angesprochen, die DoktorandInnen betreffen, wie z.B. die Themen "AkademikerInnen, Karriere und Kinder", oder "Karriere in Deutschland oder eher im Ausland". Diese Möglichkeit zum Ansprechen von Problemen und zum Austausch mit unserem Präsidenten wurde rege genutzt und von seiner Seite wurden auch durchaus Vorschläge zur Verbesserung der Situation der DoktorandInnen positiv aufgenommen und notiert. Außerdem war Dr. rer. nat. Katja Brandt, die persönliche Referentin von Prof. Rietschel, bei der Gesprächsrunde anwesend, die gute Anregungen gerade bezüglich einer möglichen Karriere auch im Wissenschaftsmanagement gab, und sich, ebenso wie Prof. Rietschel, auch als direkter Ansprechpartner bei konkreten Problemen anbot.
Mein persönliches Fazit ist daher, dass sich der Workshop für mich persönlich in verschiedener Hinsicht gelohnt hat, und ich mir die Art der Organisation als Vorlage für einen von ISOS-DoktorandInnen organisierten Workshop durchaus vorstellen könnte.
Kerstin Suffrian, ISOS PhD Kandidatin.
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