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Obwohl die physikalischen und chemischen Parameter und die Zusammensetzung der Lösungen relativ gut bekannt sind, gibt es kaum Kenntnisse über die Mechanismen, die diesen Lösungsfluss antreiben bzw. kontrollieren. Diese Kenntnisse sind von herausragender Bedeutung für unser Verständnis der Bildung dieser Erz- bzw. Energiequellen und zur Vorhersage ihres Auftretens. Die Juniorforschergruppe untersucht deshalb den dreidimensionalen und zeitabhängigen Lösungsfluss in der ozeanischen Kruste und seine Rolle bei der Entstehung von solchen marinen Rohstoffen:
In Zusammenarbeit mit dem Institut für Informatik und Praktische Mathematikan der Universität Kiel soll ein Modell der Lösungsflüsse entwickelt werden, um die Bildung der marinen Ressourcen Erz und Gashydrat besser zu verstehen. Ebenso sollen neue Mess- und Interpretationsmöglichkeiten erprobt werden. Und letztendlich ist diese Grundlagenforschung notwendig, um in Zukunft einen umweltschonenden "Bergbau im Ozean" zu ermöglichen. Denn diese neuen lebenden und mineralischen Ressourcen werden für die zukünftige Gesellschaft unverzichtbar sein.
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