Im Rahmen des Exzellenzclusters untersucht die Nachwuchsforschergruppe submarine Massenumlagerungen und deren Gefahrenpotential an aktiven und passiven Kontinentalrändern mittels akustischer, sedimentologischer und geotechnischer Verfahren. Die zentralen Fragen sind:
- Warum kollabieren einige Hänge, während andere über lange Zeiträume stabil sind?
- Welche Prozesse und Umwelteinflüsse kontrollieren die Hangstabilität? Gibt es Vorläuferphänomene?
- Wie häufig treten Hangrutschungen an den Kontinentalrändern auf?
- Wie groß ist das Gefährdungspotential von Rutschungen? Warum generieren einige Rutschungen Tsunamis und andere nicht?
- Gibt es Wechselwirkungen zwischen tektonischen Prozessen in Subduktionszonen und Hangrutschungen am Meeresboden?
Zusätzlich werden Seen als Model für Ozeane benutzt, da Massentransport dort auf kleineren Skalen studiert werden kann.