Submarine Gefahren an Kontinentalrändern

Im Rahmen des Exzellenzclusters untersucht die Nachwuchsforschergruppe submarine Massenumlagerungen und deren Gefahrenpotential an aktiven und passiven Kontinentalrändern mittels akustischer, sedimentologischer und geotechnischer Verfahren. Die zentralen Fragen sind:

  1. Warum kollabieren einige Hänge, während andere über lange Zeiträume stabil sind?
  2. Welche Prozesse und Umwelteinflüsse kontrollieren die Hangstabilität? Gibt es Vorläuferphänomene?
  3. Wie häufig treten Hangrutschungen an den Kontinentalrändern auf?
  4. Wie groß ist das Gefährdungspotential von Rutschungen? Warum generieren einige Rutschungen Tsunamis und andere nicht?
  5. Gibt es Wechselwirkungen zwischen tektonischen Prozessen in Subduktionszonen und Hangrutschungen am Meeresboden?

Zusätzlich werden Seen als Model für Ozeane benutzt, da Massentransport dort auf kleineren Skalen studiert werden kann.

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